USFO
Lange habe ich überlegt. Schreibst du da was zu? Nee, dacht ich mir, musst ja nicht zu jeden Mist deinen Senf dazugeben. Aber ok, wenn’s euch nicht interessiert, oder ihr anderer Meinung seid: Drückt Alt+F4 – das macht zumindest das Design des Blogs schöner…
Ich habe viele Blogeinträge und Tweets gelesen vonwegen “Och nöö, nicht Lena” und Ähnliches. Dazu muss ich kurz einfügen: das ganze Rumgesinge ging lange an mir vorbei, bis ich nach dem Halbfinale dann doch einmal die Videos der noch übrigen Kandidaten auf der USFO-Homepage gesehen habe.
Ich weiß auch schon gar nicht mehr wie die anderen beiden Kandidaten hießen, aber zu dem Zeitpunkt war doch alleine vom Aussehen der SängerInnen schon klar, dass Lena am Ende das Rennen machen würde, oder nicht?! Dazu noch ihre lockere bis verrückte Art. Sowas wollen die Leute sehen, sowas verkauft sich. Dazu muss ich auch sagen, dass ich den Song “Satellite” in der Version von Lena gar nicht so schlecht finde, es ist auf jeden Fall ein ziemlicher Ohrwurm, wie ich nach dreimaligen Hören feststellen musste. Und auf jeden Fall ist er besser als der “I came for you“-Verschnitt von Jennifer, oder musstet ihr etwa nicht bei jedem Refrain wieder daran denken?!
Soviel Senf erst einmal von meiner Seite, ich ducke mich schon einmal vor den Kommentaren, wenn das hier überhaupt wer lesen sollte…
Achja noch etwas: Außer Frage steht wohl die duplizierte Schlechtigkeit der beiden Moderatoren in der Finalshow. Das war ja wieder einmal Fremdschämen der Extraklasse, wie gestellt, unnatürlich und gezwungen jeder Satz, besonders von ihr (wer auch immer sie war
) rüberkam, unglaublich! Dafür war die Jury ein ganz guter Gegenpol
So nun aber.
[Ende]
Abendlicher “Gehirnbla”
Nachdem ich ca. eine Woche krank im Bett lag (was auch etwas positives hatte: ich konnte uneeeeeeendlich viele Serien gucken
), habe ich es natürlich geschafft meinen Schlafrhythmus total auf den Kopf zu stellen. Man schläft halt dann eine Runde wenn man Müde ist, und wenn man krank ist, so ist man auch oft müde, und abends läuft dann der Fernseher bis durchschnittlich 04.00 Uhr während man sich denkt wie geil Jack Bauer doch ist, und ob man sich nich doch hätte beim Bund verpflichten sollen… Ok, so weit geht’s dann doch nicht.
Gestern abend jedoch war ich gezwungen “früh” zu schlafen, da heute ja wieder ein gesunder Montag ist. Nun aus ca. 01.oo Uhr im Bett wurde dann ca. 03.00 Uhr schlafen. Dieses Δ = 7200 s eignete sich einmal mehr wunderbar um über alles und nichts nachzudenken. Ich tendiere hier meist eher zu “alles”. Und ganz besonders zu Wörtern, deren Aufbau, deren “wörtliche” Bedeutungen, Parallelen und Ähnlichem. Gestern habe ich mich einen Großteil des genannten Deltas mit dem Wort “Vegetarisch” beschäftigt.
“Vegetarisch” wird sich jetzt sicher der Eine oder Andere fragen, ja, es war das Erste was mir in den Sinn kam, bei dem Versuch mich selbst zu belustigen.
Habt ihr aber jemals die Silbentrennung des Wortes anders gesetzt? Nein? Ich bis gestern auch nicht. Aber anstatt “Ve-ge-ta-risch” kam ich auf “Ve-get-a-risch”, was eine für mich nicht von ungefähre kommende Bedeutung aufdeckte: Das Anwenden der historisch phonolgischen Lautverschiebung zwischen dem englischen und dem deutschen, bzw. dem Niederdeutschen auf einen geschickt in dem Wort versteckten Anglizismus machen aus dem ersten Teil “Ve-get” ganz schnell “We get”. Naja, was das nun in Kombination mit dem Rest des Wortes bedeutet, muss ich, so glaube ich, nicht erklären. Die sich nun wiederum auftuende Verbindung zu den Essgewohnheiten, des werten Herrn Adolfs, und seinem genozidem Handeln, lasse ich hier aber einmal unerwähnt und lasse nun hingegen euch darüber (un)sinnieren…
Ich geh’ jetzt ein Tier essen! Schönen Abend.
Mentos küsst Cola! Aber wie!
Das ist mit Abstand das Derbste was ich heute im Netz gefunden habe. Ich sag es ja schon lange: Physik kann eben doch Spaß machen! Zieht es euch rein!
Delicious Date – Danse Noire
Hallo zusammen,
heute gibt es einmal wieder Musik auf die Ohren und Augen. “Danse Noire” ein sehr schönes Stück der kieler Jazz Jungs von Delicious Date, wie gewohnt in stilvoller Abendgarderobe. Viel Spaß!
Abendliche Nahrungssuche
Es ist Samstag abend und ich habe Heißhunger auf Rumpsteak. Leider ist selbiges nicht im Hause, muss also fremdbezogen werden. Gut, dass es erst 20.30 Uhr ist, und die Filiale der himmlischen Supermarktkette, welche mit Öffnungszeiten bis 21.00 Uhr die Kunden, sowie abendlichen nichts kaufenden Besucher, zu sich und nicht zur Konkurrenz wirbt, direkt um die Ecke liegt…
1. Station Gemüseabteilung: Nachdem sich bei der Gemüseauswahl plötzlich die himmlisch weiße Hintergrundbeleuchtung der Tiefkühlschränke verabschiedete wurde ich schon etwas misstrauisch. Timecheck: 20.45 Uhr. Hmm, Alles safe.
Die passende Soße war in alter Nadel-Heuhaufen-Manier (den Mengenlehren-Vergleich des Warensortiments in Bezug auf die Nahrungsbedürfnisse der Durchschnittseinkäufer am Beispiel verschiedener Supermarktketten spare ich mir an dieser Stelle…) nach einigem Ausrasten aber doch noch relativ schnell gefunden. Nun, also das Herzstück des Abendmals: totes Tier.
Tiefgefrohren oder frisch? Nun, frisch ist mit dem studentischen Geldbeutel heutzutage ja leider inkompatibel geworden, außerdem hatte ich Angst vor dem Fleischthekenfachverkäuferinnenhumor, daher: ab zu den Truhen! – Zwei doppelseitige, circa 10 m lange, 2 m breite, bis zum Rand mit nur zu erwärmenden Köstlichkeiten, sowie dem obligatorischen Anteil Heu gefüllte Exemplare warteten am Ende des Ganges. Aber beim näheren Hinsehen verschwand der erst so funkelnde Glanz der scheinbaren Schatztruhen. Ohne ihre Beleuchtung erscheinen diese gleich matt und trist. Jedoch lange nicht so trist wie mein Gesichtsausdruck nach dem Bemerken der 24 glanzabsorbierenden Styropoorplatten, die bereits die Schiebeelemente der Truhen bedeckten sowie der im Hintergrund stehenden, himmlisch dicken Mitarbeiterin, die meine halb gierige, halb enttäuschte und komplett verzweifelte Miene sah, und nur völlig emotionslos den Kopf schüttelte. Timecheck: 20.48 uhr. Was soll das denn?! Geht’s noch?!
Nun, also doch angsterfüllt und genervt zur Fleischtheke. Um die Ecke abgebogen werde ich auch schon sofort von dem strahlenden Glanz der Fleischtheke geblendet die dort völlig verlassen und schon seit einer halben Stunde fertig geputzt und polliert, so scheint es zumindest, im Raum stehen gelassen wurde. Jetzt reicht’s! – Zurück zu Station 1, das Gemüse kommt zurück, weiter zur Station 2, die Soße wird frustriert zurück ins Heu geworfen, noch einmal suche ich die nicht umsonst… Als ich um 20.52 Uhr den Laden verlasse, denke ich Schimpfwörter murmelnd über Slogans für den Supermarkt nach, wie: “Geöffnet bis 21.00 Uhr – das was sie wirklich brauchen, gibt es aber weiterhin nur bis 20.00!” oder “Täglich frisch bis 20.00 – danach gibt’s Heu!”
Gut, dass man sich in solch schweren, von flexibilitätsversprechenden Angeboten geprägten, Zeiten immernoch auf seinen südländischen Freund in dem kleinen netten Imbiss um die andere Ecke verlassen kann. Man wird freundlichst begrüßt (“Hallo Chef!”), darf kundengerechte Königsentscheidungen fällen: “Welche Fleisch darf sein? Maus, Ratte oder Wiesel?” und bekommt nach der eben noch so schlechten Laune, doch so schnell wieder ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert…
…und Wiesel schmeckt übrigens sehr, sehr gut!
Truck Driver
Make my Day – It feels like
Hallo Freunde,
heute mal wieder eine Musikempfehlung, die total in der chilligeren Ecke angesiedelt ist, die aber verdammt viel Lust auf Sommer, Sonne, Strand und Palmen macht. Checkt also Make my day aus Kiel und Hamburg ruhig mal aus. Wie ich höre suchen die auch einen Drummer… ![]()
Hier der Song “It feels like” live bei Balcony TV von mir für euch.
Monsters of Liedermaching – Tod in der Nordsee
In dieser Serie werde ich also mehr oder weniger regelmäßig Musikvideos oder Audiospuren posten, die ich allgemein für eher unbekannt halte, aber der Meinung bin, dass dies sich ändern sollte. Heute als ersten Post wähle ich die Monsters of Liedermaching, eine, wie der Name schon sagt, Liedermachergruppierung mit lustigen und sehr hörenswerten Texten.
Hier präsentiere ich “Tod in der Nordsee”.




